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Neue Westfälische - 07.11.2013

Ein neuer Stern ist aufgegangen
Box-Club Gütersloh, FSV Gütersloh und TSG Harsewinkel für ihr Engagement ausgezeichnet
In der Trainingshalle wurde der Box-Club Gütersloh für seine Arbeit und seinen Erfolg im Wettbewerb um den "Stern des Sports" im Kreis Gütersloh ausgezeichnet. Auf der Bank sitzend von links: Sven-Georg Adenauer, Maren Gerkens, Dr. Horst Peter Strickrodt, Wolfgang Hillemeier, Hansi Feuß und Holger Zander.
Punktsieger
Kreis Gütersloh (sp). Nicht den üblichen Pokal, sondern einen schmucken Stern gab es jetzt für den BC Gütersloh. Der Box-Club ist erster Gewinner eines neuen Wettbewerbs im Kreis Gütersloh.


Schon seit 2004 sucht der Deutsche Olympische Sportbund in Zusammenarbeit mit den Volksbanken und Raiffeisenbanken deutschlandweit die "Sterne des Sports". Dabei werden kreative oder innovative Maßnahmen in Bereichen wie Gesundheit, Jugendarbeit, Integration und Gleichstellung gewürdigt. Sechs Volksbanken und eine Spar- und Darlehnskasse der genossenschaftlichen Bankengruppe hatten nun mit dem Kreissportbund die erste Aktion dieser Art im Kreis Gütersloh organisiert. "Das große Interesse von 16 teilnehmenden Vereinen werten wir als Zeichen einer gelungenen Premiere", so Wolfgang Hillemeier. Vorstand der Volksbank Rietberg.


Der 1. Platz und ein Stern in Bronze ging an den BC Gütersloh. "Der Box-Club ist ein ganz wunderbares Beispiel für die Idee des Wettbewerbs", sagte Hillemeier während der Siegerehrung in den Räumen des Vereins. Verbunden ist die Auszeichnung mit einem Geldpreis von 1.500 Euro. Als Jury-Vertreter hoben Landrat Sven-Georg Adenauer und der Kreissportbundvorsitzende Hansi Feuß die Leistungen der Ehrenamtlichen im Box-Club Gütersloh hervor. Der Verein leistet unter Führung des Vorsitzenden Dr. Horst-Peter Strick- rodt und der Sozialwartin Ilona Cwielong seit zehn Jahren eine überaus erfolgreiche Integrationsarbeit für junge Menschen mit Migrationshintergrund oder Verhaltensauffälligkeiten. "In das Projekt mit einbezogen sind neben den jungen Sportlern auch deren Eltern. Hinzu kommen Kooperationen mit sozialen Einrichtungen", erläuterte Hillemeier. Damit folge der Verein den genossenschaftlichen Prinzipien der Selbsthilfe und Selbstverantwortung. Verbunden ist die Auszeichnung mit einem Geldpreis von 1.500 Euro. Der zweite Platz und ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro ging an den FSV Gütersloh, vertreten durch Maren Essers und vier junge Spielerinnen. "Der FSV bietet den Mädchenfußball als Breitensport an. Zugleich haben die Fußballerinnen die Möglichkeit, leistungsorientiert auf hohem Niveau zu spielen", begründete der Volksbank-Vorstand die Auswahl der Jury. Präsident Karl-Heinz Schröder und Trainer Dirk Otten landeten mit der TSG Harsewinkel und ihrem Projekt "Einfach Fußball" auf Platz drei (1.000 Euro). Damit hat die TSG ein Sportangebot für Kinder und Jugendliche mit körperlicher oder geistiger Behinderung geschaffen, das jetzt schon in zwei Abteilungen angeboten wird. Die Preisgelder setzen die Vereine natürlich für ihre Sportangebote ein. Investiert wird in neue Sportgeräte sowie in Gemeinschaftsveranstaltungen und Vereinsfahrten - ganz im Sinne des Wettbewerbs.

 
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